Aufbereitung von Brenngas

Heutzutage wird das Erdölbegleitgas an entfernten und kleinen Feldern oft zur Verbrennung abgeleitet, da es keine Möglichkeit zur Verwertung von Erdölbegleitgas an Ort und Stelle gibt. Dies ist durch seine geringe Methanzahl und einen hohen Gehalt an schweren Kohlenwasserstoffen im Erdölbegleitgas bedingt, was seinen Transport oder seinen Gebrauch als Brennstoff für Gasmotorenkraftwerke und Gasturbinenkraftwerke ohne vorläufige Aufbereitung unmöglich macht. Des Weiteren ist es durch Unwirtschaftlichkeit der Verarbeitung von vergleichsmäßig kleinen Gasmengen mit Hilfe von konventionellen Methoden bedingt.

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Fragebogen
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Allgemeine Beschreibung

Die Membrankohlenwasserstoffanlagen von Grasys erlauben, die Eigenschaften von diesem Gas aufgrund der Entfernung eines großen Teils der schweren Kohlenwasserstoffe (C4+) deutlich zu verbessern. Dabei konzentriert sich das Methan vorwiegend im Zielstrom mit minimalem Druckverlust, was für die Aufbereitung von Brenngas für Gasturbinenkraftwerke besonders wichtig ist. Außerdem erlauben die Membrananlagen, den Gehalt von schwefelhaltigen Fremdstoffen im Brenngas zu reduzieren und den Gehalt von Aerosolen, Tropffeuchtigkeit und Festbestandteilen vollkommen auszuschließen.

Die Aufbereitungsstufe des Brenngases kann sich variieren und hängt von der Zusammensetzung des Eingangsgases und von Anforderungen zum aufbereiteten Gas ab.

Anwendung

Die Membrantechnologie von Grasys bringt zur wesentlichen Erhöhung der Qualität des Brenngases bei. Sie erlaubt:

  • die Methanzahl um15-60 Einheiten zu erhöhen
  • den C4+ — Gehalt um das 2,5–6,0-fache zu reduzieren. Der Restgehalt beträgt weniger als 2% Vol.
  • den C5+ — Gehalt um das 6-12-fache zu reduzieren. Der Restgehalt beträgt weniger als 0,5% Vol.
  • den Methangehalt um 8–20% Vol. zu erhöhen, in einzelnen Fällen um 35–40% Vol.
  • den Kohlenwasserstoff- und Feuchtigkeitstaupunkt auf 15–60 °C zu reduzieren

Der Einsatz der Membrantechnologie von Grasys erlaubt

  • den Betrieb von Gasmotorenkraftwerke und Gasturbinenkraftwerke mit 100%-iger Kapazität zu gewährleisten; Dabei steigt die Erzeugung der elektrischen Energie um15-40%;
  • die Temperatur des in Gasmotorenkraftwerke und Gasturbinenkraftwerke eingehenden Gases bis minimale Werte (+10…+15 °C) zu senken;
  • die Brennstoffdetonation auszuschließen;
Kein offentliches Angebot